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Rad fahrende Kunden finden selten einen Parkplatz Seit September 2011 läuft ein Projekt zur Begutachtung der Rad-Abstellplätze durch ADFC-Mitglieder. Jetzt liegen erste Ergebnisse und eine Analyse vor. |
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Parkplatznot beim Einkauf
Rad fahrende Kunden finden selten einen Parkplatz
Der Einzelhandel hat Radfahrer noch nicht als Kunden erkannt, obwohl immer mehr Berliner ihre Wege mit dem Rad zurücklegen. Die milden Temperaturen in diesem Winter fördern die ganzjährige Fahrradnutzung. So fahren auch im Januar immer mehr Berliner Rad, ob mit oder ohne komplette Allwetterausstattung. Beim Einkaufen finden sie aber selten einen Parkplatz für ihr Fahrzeug, wie eine Blitzerhebung des ADFC Berlin belegt. Trotz steigender Radverkehrszahlen hat sich der Berliner Einzelhandel nicht ausreichend auf Rad fahrende Kunden eingestellt und verkennt damit ein bedeutendes Kundenpotenzial.
Erhebung offenbart Missstand
Von 76 Einkaufszentren, die der ADFC Berlin von September bis Ende Oktober 2011 angefahren hat, stellt kaum eines ausreichend Fahrradparkplätze zur Verfügung. Die Ausführungsvorschrift der Berliner Bauordnung fordert eine Anzahl Fahrradbügel abhängig von der Summe der Etagenflächen. Viele angefahrene Zentren stellen aber entweder keine Stellplätze zur Verfügung oder unbrauchbare Vorderradständer, die den Qualitätsanforderungen der Bauordnung widersprechen. Dort, wo Fahrradbügel aufgestellt sind, sind es meist zu wenige. Täglich sind 13 von 100 Berlinern mit dem Rad und 32 mit dem Auto unterwegs. Das Verhältnis zwischen Fahrrad- und Autostellplatz müsste also mindestens 1:3 betragen. Es liegt jedoch im Durchschnitt deutlich darunter.
AG Einkaufen mit dem Rad des ADFC Berlin e.V.
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