Sternfahrt - Radfahrer genießen freie Fahrt

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An der 35. Fahrradsternfahrt in Berlin nahmen 150.000 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. Sie demonstrierten unter dem Motto "Freie Fahrt für freie Räder!" für freie Radspuren. Die enormen Teilnehmerzahlen belegen, Berlin braucht Radspuren auf allen Hauptverkehrsstraßen.

Die vorhandenen Wege genügen der stets steigenden Zahl der Radfahrenden nicht. Radfahrer brauchen mehr Platz auf den Straßen Berlins.

Mehr und sichere Radspuren jetzt

Die Markierung von Radspuren muss schneller gehen und ihre Nutzbarkeit gewährleistet werden. „Das achtlose Zuparken von Radspuren muss ein Ende haben.“, fordert Sarah Stark, Vorsitzende des ADFC Berlin e.V. Zugeparkte Radspuren behindern Rad fahrende ‚Klimaengel’ nicht nur, sondern gefährden sie grundlos. „Jahr für Jahr steigt die Zahl der Radfahrer in Berlin. Damit diese sicher durch die Stadt kommen, müssen Falschparker stärker kontrolliert und in Geschäftsstraßen ausreichend Lieferzonen geschaffen werden.", so Stark weiter.

Sicher angekommen – jeden Tag
Die Sicherheit Rad fahrender Kinder ist ein besonderes Anliegen des ADFC Berlin.
Voraussetzung für die sichere Fahrt ist ein verkehrstüchtiges Fahrrad. Am Stand des
ADFC Berlin auf dem Umweltfestival wurden bis 18 Uhr Kinderfahrräder kostenlos auf
ihre Verkehrssicherheit überprüft und kleinere Mängel sofort repariert. „Ich freue mich,
dass wir heute nicht nur 150.000 Radfahrende sicher in Berlins Zentrum geleitet
haben, sondern darüber hinaus Kinderfahrräder verkehrssicher machen konnten. Das
ist gut für Berlin und für die Kinder.“, sagt Stark weiter.

Individuelle Routen und Geschwindigkeiten
Auf 19 Routen rollten die Demonstrationsteilnehmer aus Berlin und seinem Umland
über die beiden Autobahnabschnitte AVUS und Südring sicher zum Großen Stern. Die
Schnellen starteten 6:45 Uhr in Frankfurt(Oder) und Familien mit Kleinkindern
entspannten sich auf der Kinderroute durch das Berliner Zentrum.

Die Sternfahrt wird unterstützt von Stadler - größtes Zweirad-Center Deutschlands,
der Grünen Liga, Schwalbe, der AOK Nordost, dem Deutschen Roten Kreuz und zitty.
Der Verkehrssicherheits-Check wird gefördert durch die Verkehrslenkung Berlin (VLB).

 

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