Berlin, 18. September 2008
Pünktlich zur Kreisfahrt 2008 eröffnet der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain seine erste Fahrradstraße.
Am 20. September um 10:30 Uhr enthüllt die Bezirksstadträtin Jutta Kalepky (parteilos) das neue Schild, das die Bergmannstraße zwischen Marheinekeplatz und Südstern als Fahrradstraße ausweist.
Eine Fahrradstraße wird durch die Verkehrszeichen Nr. 244 und das Zusatzschild 244 a ausgewiesen.
Auf einer Fahrradstraße genießen Radfahrer Vorrang vor den anderen Verkehrsteilnehmern. Kraftfahrzeuge sind nur zugelassen, wenn die Fahrradstraße durch ein weiteres Verkehrszeichen ausdrücklich für den Kraftfahrzeugverkehr frei gegeben ist. Radfahrer dürfen immer nebeneinander fahren. Jeglicher "Fahrverkehr" hat sich in einem angemessenen Tempo (bis max. 30 km/h) zu bewegen.
"Fahrradstraße" bedeutet allerdings nicht "Fahrrad frei". Es gilt weiter in allen Belangen die Straßenverkehrsordnung. So dürfen z. B. entgegenkommende Kraftfahrzeuge nicht absichtlich behindert werden, wenn die Straße für Kraftfahrzeuge frei gegeben ist.
Mehr zum Thema "Fahrradstraße" findet sich in Dietmar Kettlers Neuauflage von "Recht für Radfahrer".
Berlin: Auszeichnung "FahrradStadtBerlin 2007" heute verliehen
Berlin, 14. Januar 2008 Erstmals vier besonders fahrradfreundliche Projekte ausgezeichnet Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat heute erstmals die Auszeichnung FahrradStadtBerlin vergeben. Ausgezeichnet wurden der Internet-Routenplaner BBBike.de, die Lokalberichterstattung der Berliner Zeitung, die Fahrradgarage der Axel-Springer-Passagen sowie das Engagement der Scharmützelsee-Grundschule für die Mobilitätserziehung. Die Auszeichnungen wurden aus Vorschlägen des FahrRat für besonders fahrradfreundliche Projekte 2007 ausgewählt. Der FahrRat - ein Beirat aus Verbänden, Verkehrsunternehmen und Verwaltungen - hat die 2004 vom Berliner Senat beschlossene Radverkehrsstrategie erarbeitet. Danach soll Berlin fahrradfreundlicher werden, zum Beispiel der Anteil der täglich mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege auf 15 Prozent steigen und die Zahl der schweren Fahrradunfälle halbiert werden. Weiter zur offiziellen Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Weiter zum Routenplaner BBBike.de Weiter zur Scharmützelsee-Grundschule Weiter zur Radverkehrsstrategie unter www.stadtentwicklung.berlin.de Pressespiegel Neues Deutschland Pressespiegel Berliner Morgenpost Pressespiegel Berliner Zeitung
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Neue Fahrradsymbole zwischen Straßenbahnschienen
Fahrradfahrer fahren zu dicht an parkenden Autos vorbei Die neue Berliner Unfallkommission hat erstmals Fahrradpiktogramme zwischen Straßenbahnschienen auf dem Weinbergsweg und der Kastanienallee angeordnet. Mit täglich 6.400 Fahrrädern ist der Straßenzug eine der am stärksten von Radfahrern genutzten Strecken Berlins - und auch ein Unfallhäufungspunkt. Hauptfehler: Fahrradfahrer fahren oft rechts der Schienen und damit zu dicht an parkenden Autos entlang - aufgrund der durch die Schienen fehlenden Ausweichmöglichkeit kommt es bei sich plötzlich öffnenden Autotüren oft zu Kollisionen. Mit den neuen Fahrradsymbolen sollen Fahrradfahrer daran erinnert werden, dass sie berechtigterweise zwischen den Schienen fahren dürfen. Autofahrer müssen beim Überholen ebenfalls einen ausreichenden Sicherheitsabstand halten - also nur auf der Gegenfahrbahn überholen, wenn diese frei ist. Die hier im 10-Minuten-Takt verkehrende Straßenbahnlinie M1 und die alle 20 Minuten verkehrende Tram 12 konnten aufgrund des Straßenquerschnitts auch die bisher oft rechts der Schienen fahrenden Radfahrer nicht überholen - an der Leistungsfähigkeit der Straße ändert sich durch die neuen Symbole für die Straßenbahn nichts. Während der Bezirk Mitte die Anordnung der Unfallkommission zwischen Rosenthaler Platz und Schwedter Straße bereits umgesetzt hat, zögert der für den zweiten Teil der Kastanienallee bis zur Schönhauser Allee zuständige Bezirk Pankow noch. So solle zunächst der Erfolg der Symbole in Mitte abgewartet werden, in einigen Jahren sei zudem ein Umbau der Kastanienallee angedacht.
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Berlin: Verkehrssenatorin Junge-Reyer auf Presseradtour
Berlin, 20. September 2007 "Täglich 5.600 Fahrradfahrer auf der Invalidenstraße" Gemeinsam mit Abgeordneten des Verkehrsausschusses radelte Berlins Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer am Donnerstag durch Berlin. Hintergrund war die Umsetzung der im November 2004 beschlossenen Radverkehrsstrategie und der Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Als Beispiel für den stark angestiegenen Radverkehrsanteil in Berlin wurde die wichtige Ost-West-Verbindung am neuen Berliner Hauptbahnhof genannt: "Täglich wird die Invalidenstraße von durchschnittlich 5.600 Fahrradfahrern genutzt." Weiter zur offiziellen Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ...
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Berlin: Radverkehrsstrategie erfolgreich
Berlin, 22. August 2006
In einer Pressekonferenz hat Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer heute den ersten Bericht zur Umsetzung der Radverkehrsstrategie vorgestellt. Danach ist der Anteil des Fahrradverkehrs zwischen 2004 und 2006 durch eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen um 18 Prozent gestiegen. Bis 2010 sollen in Berlin 15 Prozent aller Berliner täglich Rad fahren - heute beträgt dieser Anteil bereits 11 Prozent.
Weiter zur vollständigen Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
TV-Tipp: Radverkehrsstrategie in der RBB Abendschau am Dienstag, 22. August 2006 um 19.30 Uhr







