Wald, Feld und Wiesen – Märkische Schweiz pur

Start: Bahnhof Müncheberg, Abfahrt stündlich von Berlin Lichtenberg in Richtung Kostrzyn

Ende: S-Bahnhof Strausberg Nord, Abfahrt alle 40 Minuten in Richtung Berlin

Tourlänge: 45 km

Wegbeschaffenheit: Asphalt, Wald- und Feldwege, teilweise hügeliges Gelände

Kartenempfehlung: ADFC-Regionalkarte Märkische Schweiz/Oderbruch, BVA, 6,80 EUR

 

AmTornowsee_1Nach gut halbstündiger Zugfahrt wird der Autolärm gewohnte Berliner von rauschenden Bäumen und Vogelgezwitscher begrüßt. Die Tour beginnt linkerhand in Richtung Dahmsdorf. Kurz vor den ersten Dahmsdorfer Häusern biegt links eine asphaltierte Fahrradstraße ab. Sie verläuft parallel zur Strecke der historischen Eisenbahn bis nach Buckow. In Buckow hält man sich rechts bis zur Lindenstraße. Diese führt über eine kleine Brücke zur Güntherquelle. Hier wählt man rechts den Fahrweg und erreicht nach etwa 3 Kilometern den Großen Tornowsee. Nach einem erfrischenden Bad kann man sich in der Pritzhagener Mühle stärken.

Weiter geht der etwas steinige Weg durchs Stobbertal zur so genannten Hölle. Das harmlose Tälchen wird erfolgreich passiert, und nach etwa 2 km zweigt links ein ausgewiesener Waldweg ab. Die kreislaufförderne Schiebestrecke mündet in einen mit Schlehen und Pflaumen gesäumten Feldweg. Schon bald zeigen sich die ersten Häuser von Julianenhof. Die Attraktion des Ortes ist ein liebevoll eingerichtetes Fledermausmuseum. Täglich kann man hier von 10 bis 16 Uhr in der Sommersaison Interessantes über die geheimnisvollen Tiere erfahren. Außerdem befindet sich auf dem Gelände ein historischer Eiskeller, in dessen kühler Tiefe früher bis in den Frühsommer hinein Eis gelagert wurde.Nun führt eine Strasse zunächst geradeaus (den Abzweig links ignorieren) über Reichenberg nach Ihlow. Hier lohnt sich ein Dorfrundgang: Zwei Künstlerhöfe, eine Bücherscheune mit beeindruckender Holzdachkonstruktion und ein Biohof mit Gartencafé warten auf Besucher. Nach einer Verschnauf- und Kunstpause verlässt man Ihlow in nördlicher Richtung und gelangt nach Reichenow. Etwas im Grünen versteckt, neben dem Schloss, liegt ein weiterer Badesee.

Von der Hauptstraße zweigt eine Nebenstraße in südwestliche Richtung ab. Auf gut ausgewiesener, asphaltierter Strecke geht es nun durch hügelige Landschaft. Vor Prädikow überquert man eine größere Straße, fährt vorbei an Storchennest und Kirche und radelt durch ein Waldstück. Über Klosterdorf gelangt man zum Sportflugplatz Strausberg Nord und schließlich zum S-Bahnhof.

 

 

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