Schwere Pumpen mit Blechrohr und einfachen Ventilanschluss sind passé.
Sie wurden früher zwischen zwei Anlötteile am Rahmen oder Gepäckträger geklemmt, klapperten beim Fahren lustig vor sich hin und verursachten im Fall eines "Platten" ordentlich Schweißfluss ... Wenn dann die Pumpe noch da war und nicht inzwischen von einem "Liebhaber"entwendet wurde.
Ganz ohne Schweiß geht es auch heute nicht, aber die Pumpentechnik hat einen kleinen Quantensprung in der Entwicklung gemacht.
Quantensprung Nr. 1: Fast jede Pumpe ist heute für jede der drei unterschiedlichen Ventilarten zu gebrauchen (siehe Foto).
Drei Systeme balgen sich auf dem Markt. Entweder die Pumpe ist mit zwei Pumpenköpfen ausgestattet (ein Kopf ist für Französisches und Dunlop-Ventil kompatibel, der andere für Autoventil) oder es gibt einen "Smart-Head" der sich automatisch an jede Ventilart anpasst oder, etwas umständlich, der Pumpenkopf ist mit ein wenig Umbau, auf jede Ventilart anzupassen.
Quantensprung Nr. 2: Die Pumpen sind viel kleiner geworden und passen fast schon in die Brieftasche.
Dabei haben sie dennoch nicht unbedingt an Pumpleistung verloren, sondern lassen sich mit einem Teleskop-System zu einer veritablen Länge ausziehen oder pumpen bei Druck und Zug.
Dazu kommt eine Unzahl an technischen Finessen, die sich die Hersteller natürlich bezahlen lassen. So gibt es Pumpen mit ergonomischen "T-Griff", Druckrohr aus Carbon, Manometer mal mechanisch mal digital, mit eingebauten Reifenheber, rahmenhalterung, einem kleinen Fuss und Schlauch, so dass die Pumpe zur Mini-Standpumpe wird, etc. pp.A propos Mini-Standpumpe. Wer häufiger pumpen muss, weil mehrere Räder zu Hause stehen, häufiger Reifenwechsel angesagt ist oder einfach nur, um sich das Pumpen leicht zu machen, dem sei eine Standpumpe mit Manometer (Druckmesser) empfohlen. Übrigens, der Reifendruck wird i. d. Regel in Bar (von griech. báros= Gewicht, Druck) gemessen. Viele Pumpenmanometer zeigen zwar die Masseinheit PSI (Pfund pro Quadratzoll) an, die aber eher in angelsächsischen Ländern in Gebrauch ist. |
Rahmenträger-Pumpen

Die ganz normale Fahradpumpe haben wir in verschiedenen Längen vorrätig. Sie wird einfach in den Rahmen geklemmt. Der Doppelpumpkopf ermöglicht die Anwendung bei allen Ventilen. Allerdings kann es bei diesem Modell zu Problemen kommen, besonders bei höherem Reifendruck.
Preis: EUR 5,00
Mini Master Blaster
| Dank der Zwei-Wege-Technik muß man mit dieser Pumpe nur halb so viel Kraft aufwenden. Beim Herausziehen des Kolbens gelangt ebenfalls Luft in den Reifen. Mit 27,4 cm und 148 g bringt es dieses Leichtgewicht bis auf 9,6 bar. Der Pumpenkopf passt auf Autoventile und Französische Ventile. Preis: EUR 16,95
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Dazu kommt eine Unzahl an technischen Finessen, die sich die Hersteller natürlich bezahlen lassen. So gibt es Pumpen mit ergonomischen "T-Griff", Druckrohr aus Carbon, Manometer mal mechanisch mal digital, mit eingebauten Reifenheber, rahmenhalterung, einem kleinen Fuss und Schlauch, so dass die Pumpe zur Mini-Standpumpe wird, etc. pp.




